Das Wochenende bevor Weihnachten waren Leen und ich noch mal auf der Farm in Norden von Whangarei, auf der wir September/Oktober/November sechs Wochen gewwoofet haben. Die gesamte Familie Refoy ist für 4 Tage hoch gefahren und wir haben glücklicherweise noch Platz im Auto gefunden. Der Anlass war der dritte und letzte Teil eines ziemlich großen Dirtbikerennens, was auf dem Gelände der Farm statt gefunden hat. Es war dem entsprechend ziemlich viel los, mal wieder Menschenmassen unterwegs und jeder Quadratmeter "busy"... Es war nochmal ganz lustig viele viele bekannte Gesichter wieder zu treffen, vor allem Darren hat sich ziemlich gefreut uns auch nochmal wieder zu sehen. Es war etwas anders als sonst aber trotzdem schön, seine Freundin (auch ne Deutsche, die vor einem Jahr auf der Farm gewwoofet hat) war nämlich da. Lulu ist aber total nett und die beiden sind total glücklich miteinander, jetzt wo sie aus Deutschland wieder hier hin zurück gekommen ;). Von Mike, Ellen und den Kindern hat man nicht so viel mitgekriegt, alle sehr beschäftigt mit Dirtbikefahren. Nur Audrey war so um einen rum wie sonst auch, nur dass ich diesmal nicht eingesehen habe ihr das schmutzige Geschirr hinterherzutragen. Also haben wirs einfach stehen gelassen, was wiederrum vermutlich bei Ellen und den restlichen Wwoofern auf etwas Verwunderung gestoßen hat (zumindest hatte man das Gefühl, gesagt hat zum Glück keiner was...), weil wir eben nicht mehr als "Arbeitsbienen" da waren sondern eher als Gäste. Darren beim Kochen und Becky beim Backen geholfen haben wir trotzdem und auch hier und mal mit angepackt.
Aber allgemein war die Stimmung eben etwas anders. Was Mike und Ellen angeht wurde uns doch ziemlich deutlich, dass wir absolut auswechselbar sind und auch bei den restlichen Wwoofern fühlte man sich so. Das ist irgendwie kein schönes Gefühl, vor allem weil einem beim Abschied im November doch etwas anderes vermittelt wurde und man deshalb mit anderen Erwartung zurück gekommen ist. Bei Fern und ihrer Familie haben wir dieses Gefühl jedenfalls ganz und gar nicht und waren deshalb recht froh, als wir uns Montag Mittag wieder auf den Rückweg gemacht haben. Noch vier Mal schlafen bis Weihnachten!!! Die Kids waren da schon soo aufgeregt, ständig wurden die Tage am Kalender nachgezählt und über Wünsche philosophiert, die ja vielleicht, Dank Santa, in Erfüllung gehen würden...
Das Highlight dieser Woche war definitiv das Lebkuchenhaus, was die Kinder und wir zusammen errichtet und entworfen haben! Dafür hab ich ganze drei Tage in der Küche gestanden: erste den Teig mixen, was einfach klingt aber definitiv nicht mal eben gemacht ist (bei nem ganzen Kilo Honig und mehr als 1 Kilo Mehl... ^^), Das ganze musste dann noch 1 bis 2 Tage im Vorratsschrank stehen und "reif" werden; Am nächsten Tag dann die Wände und das Dach formen und da das Haus Blockwände hat brauchten wir ungefähr 15 exakt 20cm lange Teigwürste (das war quasi unmöglich, da der doofe Teig immer um die 3 bis 4 cm geschrumpft ist, sobald man aufgehört hat zu Rollen... -.- Und nein, das ist kein Scherz, Leen ist mein Zeuge und wer genug Englisch kann um Daniel zu fragen: nur zu :P); Nach drei Versuchen das ganze auch noch möglichst schön und akkurat aufeinander zu setzen (der Schornstein durfte natürlich nicht fehlen), die jeweils kläglich gescheitert sind, habe ich beschlossen, dass die Grundmauern bis zum nächsten Tag trocknen sollten (es hat nur noch ein Schild mit "Bitte nicht atmen, während Aufenthalt in Küche! Danke!!!" gefehlt...); Und letztendlich das Dekorieren: da wir aus ner zweiten Portion Teig (ja auch wieder 1 Kilo Honig und 1,2 Kilo Mehl) Lebkuchenmänner und -sterne geformt hatten, haben die Kids sich auf diese gestürzt und Leen und ich haben getrost das Dach, Tür und Fenster verziert. Ich finde das, was dabei rum gekommen ist, ist gar nicht so schlecht geworden *stolz aus der Wäsche guck* ;) Die Kids haben sogar ein kleines Motorbike vor die Haustür gesetzt gekriegt...
Das Highlight dieser Woche war definitiv das Lebkuchenhaus, was die Kinder und wir zusammen errichtet und entworfen haben! Dafür hab ich ganze drei Tage in der Küche gestanden: erste den Teig mixen, was einfach klingt aber definitiv nicht mal eben gemacht ist (bei nem ganzen Kilo Honig und mehr als 1 Kilo Mehl... ^^), Das ganze musste dann noch 1 bis 2 Tage im Vorratsschrank stehen und "reif" werden; Am nächsten Tag dann die Wände und das Dach formen und da das Haus Blockwände hat brauchten wir ungefähr 15 exakt 20cm lange Teigwürste (das war quasi unmöglich, da der doofe Teig immer um die 3 bis 4 cm geschrumpft ist, sobald man aufgehört hat zu Rollen... -.- Und nein, das ist kein Scherz, Leen ist mein Zeuge und wer genug Englisch kann um Daniel zu fragen: nur zu :P); Nach drei Versuchen das ganze auch noch möglichst schön und akkurat aufeinander zu setzen (der Schornstein durfte natürlich nicht fehlen), die jeweils kläglich gescheitert sind, habe ich beschlossen, dass die Grundmauern bis zum nächsten Tag trocknen sollten (es hat nur noch ein Schild mit "Bitte nicht atmen, während Aufenthalt in Küche! Danke!!!" gefehlt...); Und letztendlich das Dekorieren: da wir aus ner zweiten Portion Teig (ja auch wieder 1 Kilo Honig und 1,2 Kilo Mehl) Lebkuchenmänner und -sterne geformt hatten, haben die Kids sich auf diese gestürzt und Leen und ich haben getrost das Dach, Tür und Fenster verziert. Ich finde das, was dabei rum gekommen ist, ist gar nicht so schlecht geworden *stolz aus der Wäsche guck* ;) Die Kids haben sogar ein kleines Motorbike vor die Haustür gesetzt gekriegt...
Fertig war das Haus dann an Heilig Abend, hier Christmas Eve genannt. Da hier Weihnachten aber erst am 25. richtig gefeiert wird, war der 24. eher ein ganz normaler Tag eben kurz vor Weihnachten. Besonders für Refoys war dieses Jahr, dass Jon's Schwester doch schon am 24. Dezember abends zum Essen eingeladen hat. Das hat irgendwas damit zu tun, dass sie und ihr Mann sich vor kurzem geschieden haben, genau hab ich das nicht verstanden... Ist ja auch egal. Jedenfalls sind wir dann nachmittags zu Jon's Familie gefahren, haben seine Eltern kennen gelernt (die Mutter ist schäußlich...^^) und zum ersten Mal in unserem Leben Truthahn gegessen :) Hat echt gut geschmeckt und die Stimmung war auch ganz schön soweit (außer wie gesagt die Mutter, die sich ziemlich darüber aufgeregt hat, dass ihr Mann der Leen seine Krone aus dem Knallbonbon gegeben hat, weil "die hat Gina doch extra für DICH gemacht!"... So ne blöde Papierkrone, die Nathan innerhalb von 5 Sekunden kaputt hatte ;) Naja, Leen und ich haben hinterher drüber gelacht...). Ein paar Geschenke gabs dann auch schon an dem Abend, irgendwie wurden sich vor allem praktische Geschenke gemacht, Klamotten, nen Nussknacker und nen Schinkenständer (ja sowas gibt es wirklich... :P).
Am 25. sind wir vormittags bei Ferns Eltern gewesen, es gab ein typisch englisches Frühstück oder Brunch: Würstchen, Schinken, Rührei und so weiter. War mal ne ganz neue Erfahrung, Würstchen zum Frühstück... Marmelade ist mir allerdings langfristig gesehen dann aber doch lieber. War ein ganz witziger Haufen, Ferns Tante mit Sohn und Partnerin waren noch da und natürlich Ferns Schwester "K" mit Mann Steve und Sohn Thomas, der 2 Wochen jünger ist als Nathan. Nach dem Frühstück war Bescherung und sogar Leen und ich haben was gekriegt: nen gigantischen Essenskorb mit Müsli, Schokolade, Kräckern, Keksen etc. :) Ne klasse Idee, find ich, vor allem konnten wir das ganze Essen letzte Woche gut gebrauchen, aber dazu später mehr. Die Kids waren glücklich über Autos, Züge und noch mehr Klamotten. Total voll gefuttert sind wir gegen Mittag wieder nach Hause gefahren und außer Dan und Jacob hat glaube jeder ein bis zwei Stunden geschlafen ;)
Gegen 6 sind wir auf zur nächsten Party, diesmal bei Jefferies, bei denen wir im November ein paar Wochen gewohnt und geputzt haben. Es waren jede Menge Leute von der Farm eingeladen, Darren und Lulu waren da, die 4 "Americans" und Anne und Lynea (wie schreibt man das?!?!?!?) und natürlich Refoys und Leen und ich. Es gab ein waschechtes KiwiBBQ mit leckeren Putenspießen, Steaks, Würstchen und Minihühnerbeinen, sogar Kartoffelsalat und Nudelsalat war zu finden. Es war super super lecker und ein schönes Weihnachtsende (den zweiten Weihnachtstag nennen die hier Boxingday, aber Fern war sehr mit Packen beschäftig und abends sind sie dann eh wieder hoch zur Farm gefahren).
Gegen 6 sind wir auf zur nächsten Party, diesmal bei Jefferies, bei denen wir im November ein paar Wochen gewohnt und geputzt haben. Es waren jede Menge Leute von der Farm eingeladen, Darren und Lulu waren da, die 4 "Americans" und Anne und Lynea (wie schreibt man das?!?!?!?) und natürlich Refoys und Leen und ich. Es gab ein waschechtes KiwiBBQ mit leckeren Putenspießen, Steaks, Würstchen und Minihühnerbeinen, sogar Kartoffelsalat und Nudelsalat war zu finden. Es war super super lecker und ein schönes Weihnachtsende (den zweiten Weihnachtstag nennen die hier Boxingday, aber Fern war sehr mit Packen beschäftig und abends sind sie dann eh wieder hoch zur Farm gefahren).Es war ein echt seltsames aber eigentlich schönes Weihnachten, mit soviel Sonne, kurzen Hosen und T-shirts. Eine neue Erfahrung, die wir wahrscheinlich nie vergesesn werden. Trotzdem freu ich mich doch wieder auf das winterliche Weihnachten in Deutschland, Kerzen brauchte man hier zum Beispiel gar nicht erst anmachen, weil es eh erst um 10 dunkel geworden ist. Die ganze Gemütlichkeit fehlt einem doch irgendwie schon!
Wir hoffen ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Ganz herzliche Grüße von Katrin und Eileen :)
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