Die Nacht haben wir direkt im Franz Josef Village verbracht, auf einem schönen Campingplatz mit Spa-Pool!
Auf dem Weg zum Lake Wanaka gibt es einige tolle Aussichtspunkte von denen 5 Minuten
Abends waren wir dann ca
Kaddi ist als erstes gestartet. Eigentlich rennt man einfach los sobald der Lehrer das Ok gibt, bzw. man versucht es, denn schon nach drei, vier Schritten strampelt man einfach nur noch albern mit den Beinen in der Luft. Dann hebt man vollständig ab und schwebt durch die Luft. Das ist schon 'n lustiges Gefühl und man fühlt sich irgendwie total sicher in diesem Sitz. Aus der Luft hat man dann einen noch besseren Blick auf Berge, See und Stadt. Nach ungefähr einer viertel Stunde sind wir auch schon wieder sicher am Fuße des Berges angekommen. Das Gefühl einfach durch die Luft zu schweben war schon irgendwie toll, allerdings kam es uns beiden nicht wirklich wie fliegen vor, der Sitz war absolut sicher und Angst hatte man auch nicht wirklich. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall :)
Nachmittags ging's dann auch schon direkt weiter über Arrowtown nach Queenstown. Arrowtown ist eine kleine ehemalige Goldgräbersiedlung mit chinesischem Viertel. Heute ist es eine Trouristenattraktion, es gibt unzählige Cafes und Jade- bzw. Wollgeschäfte. Es ist eigentlich ganz schön gemacht, allerdings finden wir beide es nicht so toll in irgendwelchen Menschenmassen rumzulaufen. Massentourismus ist blöd aber leider wird der auch in Neuseeland immer mehr. Es ist eben doch kein Geheimtipp mehr.
In Queenstown haben wir uns als aller erstes einen Campingplatz gesucht und sind dann die fünf Minuten zurück in die Stadt gelaufen. Queenstown liegt am Lake Wakatipu und tut deshalb ein bisschen so, als ob es eine Strandpromenade wie am Mittelmeer hat. Es gibt sehr viele Bars und Restaurants am Seeufer und in der angrenzenden Fußgängerzone. Es ist alles sehr schön gemacht, es wirkt wie eine Altstadt bei uns (man bedenke, dass Neuseeland noch keine 200 Jahre von Europäern besiedelt ist...). Es macht echt Spaß durch die vielen Geschäfte zu bummeln, Fußgängerzonen gibt’s hier in Neuseeland nämlich nicht oft und so haben wir die Zeit hier ein bisschen ausgenutzt.
Eigentlich gilt Queenstown als DIE Adrenalinhauptstadt Neuseelands, überall springen einem Plakate ins Gesicht, die den besten Bunjeejump, das schnellste Jetboot fahren oder die lustigeste Raftingfahrt anbieten. Danach war uns beiden aber nicht wirklich, vor allem weil das alles doch ziemlich viel Geld kostet. Dafür haben wir Eike (den deutschen Kerl von der Sprachenschule aus Auckland) mitten in der Innenstadt getroffen! Das war ganz witzig, haben aber nur kurz gequatscht, weil Eikes Reisekollegen weiter wollten. Am Montag, irgendwann nachmittags, haben wir die bisher schönste Stadt in Neuseeland aber auch schon wieder hinter uns gelassen und sind Richtung Te Anau aufgebrochen.
Hier endet der zweite Teil unserer Rundreise. Der nächste Teil kommt dann später.
Herzliche Grüße von den Weltenbummlern Leen und Kaddi :)
Hallo Kaddi,
AntwortenLöschensooo viele Steine, Gletscher und Wasser. Im Süden kann man das üppige Grün des Nordens ja sogar vermissen, obwohl die Landschaft auch wunderschön ist. Wäre mir zum Leben sicher etwas einsam? Noch viel Spaß auf der letzten Etappe
bis bald
Gudrun