Am Sonntag um 6:30 Uhr ist der Christian dann in Auckland gelandet. Den Tag haben wir dazu genutzt Auckland zu erkunden und spaeter haben wir uns mit Martin und seiner Freundin auf ein Bierchen am Hafen getroffen. Martin ist der Hollaender, mit dem Kaddi und ich im September Northland erkundet haben. Ihn nach der ganzen Zeit wieder zu sehen war wirklich schoen. Es ist ganz interessant ueber die Erfahrungen die man gesammelt hat zu reden, die ja doch total unterschiedlich sind, obwohl man im gleichen Land unterwegs ist...
Mit unserer Rundreise ging es dann am Montag, den 24. Mai los. Um 8 Uhr morgens haben wir den Mietwagen abgeholt und sind in Richtung Coromandel aufgebrochen. Die Coromandel-Halbinsel gefaellt mir Landschaftlich super gut. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, die ganze Woche gab es immer wieder heftigste Regenschauer. Die Laune haben wir uns davon allerdings nicht verderben lassen! :-)
Geplant war, dass wir bis in den Zipfel der Coromandel-Halbinsel fahren und dann halt wieder zurueck. Angekommen sind wir allerdings nicht.
"flooding" leider wieder umkehren, denn auf der Strasse war beim besten Willen kein weiterkommen mehr und es sah eher aus als wuerden wir einem Flussbett folgen, als der Hauptstrasse!
In einem gemuetlichen Hostel in Hahei haben wir dann uebernachtet. Da es immer schon um halb 6 dunkel wurde und um 6 Uhr dann stockfinster war, haben die Tage recht frueh geendet, zumindest was das Autofahren anging.
Am Dienstag haben wir dann die sonnigen Morgenstunden ausgenutzt und sind zum Hot Water Beach gefahren.
Danach gings dann auf zur Cathedral Cove,
Puenktlich zum Regenanfang sassen wir dann auch schon wieder im Auto Richtung Tauranga und Mount Manganui. Hier haben wir uns erstmal gestaerkt und weiter gings, die Ostkueste runter am auch im Regen wunderschoenen Bay of Plenty bis nach Whatakane. Von da aus ging es dann landeinwaerts weiter, bis nach Rotorua, einer Stadt, die wohl vor allem durch ihren Schwefelgeruch bekannt ist! Ueberall brodelt und kocht und dampft es - und stinkt eben nach Schwefel!
Trotzdem haben wir hier uebernachtet, in einem gemuetlichen Hostel, in dem allerdings zu 99 Prozent Deutsche waren! Abends haben wir uns dann mit ein paar anderen Leuten den Kinofilm "Boy" angesehen, ein neuseelaendischer Film ueber einen Maorijungen. Aufgrund des starken Dialekts war es an manchen Stellen schon eine echte Herausforderung den Dialogen zu folgen!
Wir sind dann noch ein Stueck weiter entlang des Lake Taupo, des groessten Sees Neuseelands gefahren, bis nach Turangi, wo die Reise fuer Mittwoch geendet hat.
Am 27.05. ging es dann weiter durch den Tongariro National Park. Dort findet man unter anderem den Mt Raupehu, auf dem sich das groesste Skigebiet der Nordinsel befindet. Genau hier sind Kaddi und ich letzten August Ski gefahren. Dieses Mal sah die Landschaft allerdings noch deutlich anders aus und wirkte ohne die Schneeschicht doch etwas trostlos. Auf den Bergen rundherum liegt jedoch schon gewaltig Schnee. Im Whakapapa Village, dem Dorf direkt am Skigebiet hat auch schon eine dicke Eisschicht die Strassen bedeckt und wir sind etwas ins Schlittern gekommen.
Nach diesem doch eher unangenehm kalten Ausflug, vorallem fuer Christian, der ja nur noch Temperaturen um die 28 Grad und Sonnenschein von Hawaii gewoehnt ist und von daher auch keine dicke Jacke dabei hatte, ging es weiter, vorbei an den Waitomo Caves bis nach Raglan. Raglan ist ein Surferdorf an der Westkueste und ist eigentlich ziemlich schoen. Bei Surfern ist es vor allem durch den Whale Beach bekannt, der blos einige wenige Kilometer entfernt liegt. Im Hostel haben wir einige interessante, etwas abgedrehte Leute getroffen und diesmal waren sogar nicht alle deutsch! Abends hat dann ein Maedel eine Feuerball-Show am Strand veranstaltet und nach einiger Zeit kam sogar noch spontan ein Trommler dazu!
Freitag Morgen ging es dann auch schon wieder zurueck Richtung Auckland. Hier sind wir eigentlich die ganze Zeit die Kuestenstrasse gefahren, haben allerdings einen Abstecher nach Hamilton, mit 125.00 Einwohnern groesste Binnenstadt Neuseelands gemacht.
Um 17 Uhr mussten wir dann auch das Mietauto schon wieder abgeben. Den Tag haben wir dann noch mit Souveniershopping und Pizzaessen ausklingen lassen und am Samstag um 8 Uhr sass der Christian dann auch schon wieder im Bus Richtung Auckland Airport.
Ich habe mich dann gegen Mittag auf nach Avondale gemacht, einem Vorort von Auckland. Hier wwoofe ich jetzt, also arbeite fuer Unterkunft und Essen, bei einer Familie, den Erdrichs. Der Vater Matthias ist Deutscher aus dem Schwarzwald, die Mutter Sharon Kiwi. Die beiden Jungs Karl und Alex sind 12 und 10 Jahre alt. Ausserdem lebt hier noch eine Katze, die man fast nie zu Gesicht gekommt und der Hund Isis.
Meine Aufgaben sind unter anderem, den Kindern Essen fuer die Schule zu machen, zu kontrollieren ob die Betten gemacht wurden, sie wenn noetig von der Schule abholen oder zum Sport fahren und das Haus in einer Grundordnung zu halten, sprich staubsaugen, Bad putzen oder auch mal buegeln.
Wenn alles gut laeuft, dann werde ich hier wohl die naechsten fuenf Wochen bleiben, also bis ich wieder zurueck nach Deutschland fliege...
Liebe Gruesse und bis zum naechsten Blogeintrag,
eure Eileen
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen